13.07.2006

Letzter Arbeitstag

Letzer Arbeitsatag. Oje - alle sind trauig. Nächste Woche werd ich mal ausführlich über das Arbeiten in New York schreiben. Der Abschied fällt auf jedenfall schwer. Auf Firmenkosten dann mit dem Taxi zurück ins Ihouse. Nochmal über die Brooklny Bridge und durch LowerManhattan. Um 8 treffen mit der Österreichern im Washington Square Park. Nach dem obligatorischen Comedian/Zauberer in die LowerEastSide. Nein, vorher noch SmallTalk mit einem sehr lustigen HipHop-AfroAmerikaner-Youngster und unzähligen "cool-handshakes" durch die ganze Gruppe (wir waren etwas unschlüßlich, wie man die High-Five Regeln richtig umsetzt)

Am Abend im EastVillage in ein schönes Cafe mit Innenhof. Cool, wie wir sind bestellen wir die Barbeque Chicken Wings im Schärfe-Modus "Brutal", nur "Suicid" wär noch schärfer gewesen. Nach einer halben Stunden Luft-holen und Tränen verkneifen stossen noch Cristoph, Heather, Tobi und Micha zu uns. Zur späteren Stunden bleiben dann nur noch Heather, Christoph und ich einer australischen Bar übrig und zelebrieren schon mal ein wenig die letzten Stunden in New York - ein sehr lustiger Abend

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01.07.2006

Superman ist zurück & Brooklyn Party

Nach einer kleinen Shoping-Tour, stand die Rückkehr von Superman am Programm (war er denn fort?). Gestern waren die Kinos restlos ausverkauft. Auch um 18Uhr ist der Saal brechend voll. Bei Superhelden Filme ist die Euphorie hier halt viel größer als bei uns. Kritik zum Film: Irgendwie, genau wie ein Superman Film sein sollte. Aber er schafft nicht zu überraschen. Gute Unterhaltung halt.

Danach gings wiedermal nach Brooklyn. Im 3rd Ward, einem Community Workspace. Ein rießiges Fabriksgebäude, ausgestattet mit Studios, für die Kreativen. Und am Weekend wird hier Party gemacht im obersten Stockwerk. Sehr beindruckend. Es gibt eine Siebdruck-station zum Tshirts machen, Zeltlager zum kuscheln, Visuals an allen Ecken und laute elektronische Musik. Wir sind begeistert. Irgendwie schafft es New York, sich jede Woche zu toppen, was die coolsten, schrägsten Parties anbelangt.

im 3rd Ward in Williamsburg   kiss kiss bang bang.heißt die party übrigens

3rd ward von außen   auf nach hause

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27.06.2006

Freiluftkino & Brooklyn

Und weiter gehts mit der 4. Woche. Im Bryant Park ist jeden Montag gratis Freiluftkino. Sogar Alkoholgenuss wird hier geduldet. Definitiv ein schöner Start in die Woche.

Draußen vorm Park stand ein High-Tech Auto, bei dem K.I.T.T sicher neidisch geworden wäre und darin saß ein in seine Arbeit vertiefter Herr, Fenster offen, 22Uhr am Abend, Drucker, Bildschirm, zwei Blumensträuße. Eigentlich stellten wir die Theorie auf, dass er vor 20Jahren seine große Liebe hier getroffen hat und seitdem vergeblich auf ihre Rückkehr wartet. Nach einer kurzen Unterhaltung gab unser vermeintlicher Romantiker allerdings preis, dass er Physiker ist und jeden Abend unter der Woche mit seinem Auto irgendwo in der City parkt und arbeitet (seit den letzten vier Jahren)….sehr faszinierend.

freiluftkino im bryant park   physiker bei der arbeit   bryant park

Danach zu 10 via Van (8 Mann bus) nach Brooklyn. Unglaublich, dass man hier Leute kennen lernen kann (in diesem Fall Mädels) über zwei Ecken und die uns dann 2h später mitnehmen in ihrem Bus usw. Dort gabs dann Bier um 1Dollar (Unglaublich, für die Bierpreise hier) und eine Musikbox mit sehr netter Auswahl. Um 3uhr ins Bett gefallen und dafür dann auch Dienstag abend im Ihouse gechillt und früh ins Bett.

mit einem VAN nach Brooklyn   music-box mit feiner auswahl

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23.06.2006

Führung durch Brooklyn Hights

Freitag Nachmittag gabs wieder ein organisiertes Event. Diesmal eine Führung durch das "historische" Brooklyn. Ich liebe Brooklyn, aber wenn man in Wien wohnt, dann versteht man nicht soo ganz, warum 100 Jahre alte (unscheinbare) Gebäude in Brooklyn Hights die Touristen anzieht. Viel interessanter an Brooklyn Hights ist, dass sie die Autobahn auf 2. Ebenen übereinander verläuft und darüber die Promenade mit sehr schönem Ausblick auf Manhattan und eine sehr schöne (und sicherlich sehr teuren) Wohngegend zu finden ist.

lupi & annette   alte häuser   schöne aussicht auf manhattan

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17.06.2006

no sleep till brooklyn

Nach einer Portion "chillen" wurde sich im spannenden Union Square Park getroffen. Hier pulsiert das "junge Leben" Breakdancer, Skater, Fernsehteams, Touristen usw. findet man hier. Definitv ein "place to be".

union square   hier pulsiert das leben   tv-aufnahmen am union square

Dann gings ab nach Brooklyn - Williamsburg. Nach erfolgreicher Überwindung eines eingezäunten ungenutzen Industriegeländes haben wir uns an einem wunderschönen Aussichtspunkt auf Manhattan wiedergefunden. Entlang des East Rivers auf der Brooklyn Seite stehen überall leere Industriegebäude, direkt am Ufer. Eigentlich Millionen wert. darum hat auch Donald Trump schon alles aufgekauft und baut LuxusTürme, wo jetzt noch die alternative Studentenszene zu Hause ist. Jedenfalls ließen wir auf diesem versteckten Pier die Seele baumeln und genossen die Abenddämmerung. Super-Kitsch-Fotos incl.

kitsch.fotos machen viel spass   und gehüpft   für die mama

Danach ging es auf eine Party, die ich mal so beschreiben würde:
Wenn in einem wirklich coolen Film eine wirklich coole Party gezeigt wird, war die nicht so cool, wie die wo wir waren;-)

Mir fehlen eigentlich noch die Worte, aber Martin hat es so beschrieben:
Wir finden uns in einer Hippy-Bude wieder… ein mehrstöckiges Gebäude, das von Künstlern gemietet und dementsprechend dekoriert ist, wird gelegentlich für illegale Partys benutzt, damit sie die Miete bezahlen können. Total verrückt… man bekommt Biene Maya Fühler beim Eingang, an der Decke baumelt alles was man sich vorstellen kann, die Wände sind bunt bemalt, auf die Dachterrasse kommt man mit einer Leiter…. die Bude is voll und die Feuerrichtlinien lassen Grüßen… es war der Hammer… zurückgekommen sind wir gegen halb 7 in der Früh…

Fotos von Martin:

     


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10.06.2006

weekend / vol.I

nach der ersten Woche voller  Arbeit & Regen wird erstmalig das New Yorker Nachtleben voll ausgekostet.

Donnerstag:

Nach getaner Arbeit gings zuerst mit  Hans (ein Österreicher, der schon 2Jahr in N.Y. wohnt und mein neuer Arbeitskollege ist) nach Williamsburg (Teil von Brooklyn). Dort wurde auf auf der Bedford Street kräftig Bier getrunken und über New York und die Welt gequatscht.

Am Abend gings dann nach Chelsea in einem exklusiven Club. Dank einer Freudin von Hans gabs freien Eintritt und Gratisdrinks.

Und danach noch mit dem Taxi  in die Lower East Side. Zuerst noch die zweitbeste Pizza in Town bei …. und dann die Lokale abgeklappert.
 
yellow caps

Freitag:

Nachdem schon um 12  das Deutschland - Costa Rica Spiel war nach New York Zeit, heißt es wieder früh aufstehen und ins Deutschland-Haus fahren. Dort hatte sich auch eine große Menschenmenge versammelt um bei Freibier mitzujubeln. Danach gabs einen sehr interessanten Vortrag zum politischen System in den U.S.A.

Die Brooklyn Bridge wurde zwar schon besichtet, aber nachdem wir 1. in Brooklyn ein Konzert besuchen wollten und 2. die beste Pizza in Town kosten wollten (laut Lonely Planet Reiseführer;-) - marschierten wir wieder über die Brücke, ließen uns bei Grimaldi’s wirklich die bis dato beste & teurste Pizza schmecken und ließen am Pier die Seele baumeln. Zwischenzeitlich wurde am Pier noch ein Rap Video gedreht und 20 ausgeflippte Abschlussball-Besucher nutzen den Pier als Fotovorlage.

abschlußball?   smeidu i do   bald auf mtv?

Ja und dann zu dem besagten Konzert. Super-lustig –> eine illegale Party in einem alten Lagerhaus mit 4 Bands, grob eingebauten Toilettanlagen und die Alternativszene aus Brooklyn versammelt.  Nachdem ich ein Angebot als Drummer ausschlagen musste, wankten wir aus der Halle in die Ubahn und nach Hause.

konzert   man wankt schon bisserl

Samstag:

aaauschlafen und im Central Park chillen. Am Abend noch eine Stand-Up Comedy besucht, aber irgendwie war unsere Energie zu Ende und die Quoten-Nazi-Witze, ausgelöst durch unsere große deutsche Gruppe, machten es auch nicht lustiger…darum ins Bett und das Tanzbein ausruhen, weil am Sonntag die Puerta Rican Day Parade losbricht.

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