12.07.2006

Donavan Frankenreiter und die Ticket-Mafia

Heut spielt Donavan Frankenreiter ein Konzert im Irving Plaza Club (gleich beim Union Square). Seinerseits Freund, LabelKollege und Seelenverbundener von Mr. Jack Johnson.

Karten sind aber schon sold-out. Aber nachdem die Second-Hand Ticket Mafia in N.Y im Jahr Millionen Beträge umsetzte, kauf ich mir  guter Dinge zum ersten Mal in meinem Leben einen Regenschirm um im New York typischen starken Regenschauer auf Ticketjagd zu gehen.

7.15 - der Dealer will noch gar nicht verkaufen, sucht selber noch nach verkaufswilligen Konzertverweigerern. 7.30 - der DealerAssistent ist auch schon da - Preis 75,- Doller pro Karte (Vorverkauf 20,-). 8 Uhr - Freundin abholen und den Mitleids-Blick proben. 8.30 - Ticketpreis bei 40,-. Nach einigen Verhandlungen mit der auf 3 Leuten aufgestockten TicketMafia, bekommen wir die Karten um 35,-. Der Secondhand Ticket Markt ist in New York so groß, dass selbst Madonna bei Ihrem Konzert vorige Woche, die besten Plätze im Madison Square Garden selbst gekauft hat um sie nachher um das vielfache auf Ebay zu verkaufen.

Anyway Donavan Live in Concert! Es ist ganz komisch, wenn bei einem Alternativ-Music-Hallen-Konzert neben dir unterem Konzert der Boden gewischt wird, Kellner sich Ihren Weg durch die Menge bahnen und Bestellungen aufnehmen und andererseits bei dem obligatorischen Rauchverbot - WeedWolken dich umkreisen. Aber das alles sagt nichts über das Konzert aus. Denn das war überraschen. viel rockiger und "dreckiger" als erwartet. Mehr 70er Alternativ-Rock’n'Roll als schön ruhiger melodiöser Surfer-Songwriting. Uns hats gefallen, auch wenn der Körper lautstark nach Schlaf schreit.

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